Der Song “Solidarität” – Lars Kloppenburg

Dieser Song wurde von Lars Kloppenburg während des ersten Lockdowns geschrieben und produziert.

Songtext

Die Bedeutung von Solidarität,

ist wohl schwer zu greifen in diesen Zeiten.

Denn obwohl`s an jeder Litfaßsäule steht,

müssen die die nicht gemeint sind auch weiter draußen bleiben.

Shit wir dürfen nicht reisen, Mensch ist das tragisch

doch mehr als die Hälfte, der Menschen auf dem Planeten,

darf schon seit jeher eigentlich gar nichts.

Was für ein Wahnwitz: Ich seh` jetzt Leute streiten, für die Grundrechte, die gerade noch meinten,

dass man Asylzahlen begrenzen müsste.

Euch doch egal, wer dafür zahlt, denn ihr wollt an die Küste.

Streut weiter Gerüchte, wie sie euch passen:

Der Nachrichten-Mainstream längst frei von Fakten.

Alles zensiert, man kann eh nichts machen, weil alles geplant ist, die da oben lachen.

Okay steile These, kannst du das belegen?

Hmm, ich verstehe, du hast es gelesen!

Doch nicht in den Medien, dann wär` es ja falsch,

der Mensch der das schrieb hieß Ralf

oder Serena, doch ist das nicht dein Thema,

die Schlüsse passten einfach gut in das Schema,

deiner Gedanken: Sperrt sie einfach weg, die Alten und Kranken.

So assozial, Ergebnis fatal,

Solidarität bleibt lokal und global.

Hashtag:

Leave no one behind,

das ist so gemeint,

denn an nebenan wohnt wieder jemand dran.

Es ist höchste Zeit:

one world unite“

Da doch Nachbarschaften,

die ganze Welt umfassen.

Ich versteh ja einen Teil eurer Wut,

auch für mich sind Freiheitsgrade ein verdammt hohes Gut

und ich vermisse meine FreundInnen

doch kann ich meine Kritik

nicht im Gleichschritt mit Nazis vorbringen

und mit ihnen im Chor singen,

das alles geplant ist durch die Eliten.

Der dunkle rassistische Kern dieser Scheiße,

wird ja nicht mal verschwiegen.

Doch ich find meinen Frieden,

weil ich auch sehe, was alles in Gang ist,

um zu unterstützen und die zu erreichen,

die nicht jung und reich sind,

bis es hier wieder entspannt ist.

Dass es Wärme im Land gibt,

trotz Abstand halten.

Seit Mensch sich nicht die Hand gibt

verschieß ich Lachsalven

und viele hier kaufen jetzt ein für die Alten

weil wir, nicht „die da oben“,

dieses Land gestalten.

Lasst euch nicht spalten!

Hörst du bei „die da oben“ die Anführungszeichen?

Menschen zu unterteilen,

öffnet den Schrecken,

bis die letzten es checken,

wenn die schwächsten verrecken,

ist schon nix m ehr zu retten.

Was wir jetzt nötig hätten?

Ernsthaft danach zu Streben,

echte Solidarität auch endlich zu leben!

Und du weißt, dass ich schreib, was ich mein, dass das heißt:

Diese Solidarität gilt vor Ort und weltweit

Hashtag:

Leave no one behind,

das ist so gemeint,

denn an nebenan wohnt wieder jemand dran.

Es ist höchste Zeit:

one world unite“

Da doch Nachbarschaften,

die ganze Welt umfassen.