Wie funktioniert die Nachbarschafthilfe?

Kurz erklärt:

Das ausführliche Konzept mit mehr Infos finden Sie hier.

Helfer:innen vor der Magdelstube

Sie brauchen direkte Hilfe oder Unterstützung?

Über die Magdelstube wird eine solidarische Nachbarschafshilfe koordiniert, die bei folgenden Tätigkeiten Unterstützung leisten kann:

  • Einkaufen (Lebensmittel, Apotheke, o.ä.)
  • Post wegbringen
  • Kinderbetreuung in Form von Pat:innenschaften: entweder als direkte Betreuung oder bei älteren Kindern als Telefonkontakt für den Notfall

Was wir nicht leisten können sind medizinische Diagnosen stellen sowie Therapie- und Verhaltensempfehlungen.

Wie nehmen Sie Kontakt mit uns auf? Wir sind täglich von 10-14 Uhr unter 0177/4748840 zu erreichen.

 

Sie möchten selbst mit unterstützen?

Wohnen in Ihrer Hausgemeinschaft Menschen in der Risikogruppe? Solidarische Nachbarschaft funktioniert am besten über kurze, selbstorganisierte Wege! Hier finden Sie einen Aushang zum Ausdrucken und Aufhängen in der eigenen Hausgemeinschaft.

Auch die koordinierte Nachbarschaftshilfe über die Magdelstube ist auf Helfer:innen angewiesen. Rufen Sie uns gerne unter der oben genannten Handynummer in den Telefonzeiten an oder schreiben Sie und eine E-Mail an (suedviertelsoli@riseup.net) und nennen Sie uns, wie Sie unterstützen möchten und können.

Haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gerne.

 

Hinweise zur Unterstützung bei Einkaufen (mit dem Gesundheitsamt abgesprochen)

  • Handschuhe tragen und vor plus nach dem Einkauf Hände desinfizieren

  • Üblichen Hygienebestimmungen einhalten: Husten und Niese in Ellenbeuge, regelmäßiges Händewaschen, Kontakt mit Gesicht vermeiden

  • Kein direkter Kontakt mit den Übergabepersonen: den Einkauf nicht übergeben, sondern an einem abgesprochenen Ort hinstellen

  • Geld: in einem Umschlag (mit Namen und Summe) entgegennehmen, an der Kasse dann öffnen und Inhalt Kassierer*in geben, Rückgeld und Kassenbon dann zurück in den Umschlag

 

Hinweise zur Unterstützung bei Kinderbetreuung

  • Wir wollen „Pat*innenschaften“ vermitteln und keine selbstorganisierten Kitas schaffen, in denen viele Kinder aufeinmal zusammenkommen. Dies würde dem Prinzip der Kontaktvermeidung widersprechen.

  • Unterstützer*innen können uns neben ihren Zeitpazitäten auch Informationen darüber geben, ob sie Erfahrung mit Kinder oder selbst Kinder haben, welche Altersgruppen sie bevorzugt betreuen wollen usw. Das hilft bei der passenden Vermittlung zu den eingehenden Unterstützungsanfragen.

  • Bei älteren Kindern, die bereits alleine zuhause sein können, ist es auch möglich, dass eine Person lediglich für den Notfall per Telefon erreichbar ist, während die Eltern/Betreuungsbefugte zur Arbeit gehen.